Kindergarten

Herzlich Willkommen in der Kita Storchennest

Independent Living Potsdam gGmbH
Geschäftsführung I.L. Potsdam gGmbH
Im Schäferfeld 1
14480 Potsdam

Geschäftsführung: Irene Seidel, Lutz Küken

Leitung: Kerstin Hendler
tel. 0331 60060170
Fax: 0331 60060171
Mail: kerstin.hendler@independentliving.de

Stellvertretung: Jean Waide
Teamleitung: Sonja Rosenthal, Janine Bukowsky

Öffnungszeit: 6.00 bis 19.00 Uhr

Mitarbeiter: 20 pädagogische Kräfte und 4 technische Kräfte (Hausmeister und Küche).

Anzahl der Kinder: Krippe/Kindergarten 140 bis 150 / Hort: 25-35 Kinder.

Unser Leitbild:
Unserem Selbstverständnis nach sehen wir unsere pädagogische Arbeit als familienergänzende Betreuungsform, in der Lebenssituation und die individuellen Entwicklungsbedürfnisse unser Mädchen und Jungen den Ausgangspunkt bilden.


Unser Bild vom Kind und unsere wichtigsten pädagogischen Ziele:
Wir gestalten als Kindergarten unser tägliches Zusammensein gemeinsam und ermöglichen einen Entwicklungsrahmen, der den Interessen, Neigungen und Bedürfnissen der Kinder entgegenkommt und der selbstbestimmte, vielfältige und abwechslungsreiche Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten bietet.


● Selbstbestimmtes Handeln stärken .
Wir sehen das Kind als Akteur seiner eigenen Entwicklung, das mit seinen Handlungen selbstbestimmt und selbstbewusst agiert. Die Erzieher unterstützen die Kinder darin, ihren eigenen Wünschen, Interessen, Bedürfnissen und Gefühlen Ausdruck zu verleihen und für andere zu sensibilisieren. Sie sollen eigeninitiativ und selbstbestimmt tätig sein. Es ist uns wichtig, dass sie lernen, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren, Verantwortung zu übernehmen, vorauszuschauen und in der Situation entsprechend reagieren.

● Unterstützung von Selbstbildungsprozessen.
Die Aufgabe unserer Erzieher besteht darin, die Selbstbildungsprozesse des Kindes zu unterstützen. In diesem Prozess sehen wir unsere Rolle als Begleiter, Entdecker und Forscher. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich aktiv mit ihrer gegenständlichen und sozialen Umwelt auseinander zusetzen.

● Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung
Das Wissen um die enge Verbindung von Wahrnehmen, Bewegen, Denken und Handeln bildet einen wichtigen Schwerpunkt in unserer Arbeit. Sie sind die Voraussetzung für die Entwicklung von Intelligenz und den Aufbau des logischen Denkens.
Die Grundsätze der elementaren Bildung des Landes Brandenburg sind für uns verbindlich.

● Selbstbewusstsein, Konfliktfähigkeit, gemeinsames Miteinander.
Gegenseitige Kritik und Anerkennung soll möglich sein und als positiv und notwendig angenommen werden. Die Kinder sollen lernen, eigene Standpunkte zu entwickeln und zu vertreten, d.h. auch „Nein“ sagen und akzeptieren zu können, sowie eigene Lösungen für ein gutes soziales Miteinander zu finden.

Eingewöhnung:
Die Eingewöhnung gestalten wir nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell INFANS“. Dieses hat sich in der Praxis bewährt und bescherte uns viele gelungene Eingewöhnungen. Vor Beginn der Eingewöhnung findet ein Gespräch mit den Eltern statt, indem Mitarbeiter und Eltern im gegenseitigen Austausch sind, über wichtige Informationen vom Kind und der Kita. Die ersten drei Tage begleiten Sie Ihr Kind und es kann die Räume, Kinder und Erzieher/-innen für etwa ein bis zwei Stunden kennenlernen. Sie verhalten sich passiv und stellen den sicheren Hafen für ihr Kind dar. Die Erzieher/-in wird versuchen Kontakt zu Ihrem Kind über Spielangebote aufzunehmen. Am vierten Tag findet der erste Trennungsversuch statt. Sie verabschieden sich von Ihrem Kind und verlassen den Raum. Nach max. 30 Minuten kommen Sie Ihr Kind wieder abholen. Wenn das Kind weint und sich nicht von der Erzieher/-in beruhigen lässt, wird die Trennung nach einigen Minuten abgebrochen. An den folgenden Tagen wird die Trennungszeit weiter ausgedehnt. Die Dauer der Eingewöhnung richtet sich nach dem Wohlbefinden Ihres Kindes. Ihr Kind wird etwa am neunten Tag bei uns zum ersten Mal Mittagessen und am darauffolgendem Tag Mittagschlaf in der Kita halten. Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn Ihr Kind die Erzieher/-in als sicheren Hafen akzeptiert, sich trösten lässt und die Strukturen grob kennengelernt hat. Nach etwa 4 – 6 Wochen findet ein Eingewöhnungsabschlussgespräch statt.

Unser pädagogischer Ausrichtung: „Der Situationsansatz“:
Im Situationsansatz stehen die Bedürfnisse, Interessen und Wünsche der Kinder im Vordergrund - „Der Situationsansatz ist eine Einladung, sich mit Kindern auf das Leben einzulassen und aktiv an seiner Gestaltung teilzunehmen.“
In unserem pädagogischen Konzept geht es darum, soziale und kulturelle Lebenssituationen sowie Interessen und Fragen der Mädchen und Jungen aufzugreifen und diese gemeinsam mit den Kindern zu erforschen. Der Prozess wird von den Kindern bestimmt und gestaltet. Die Erzieher/-innen sehen sich dabei als Unterstützer und Begleiter. Somit können sich Kinder sowohl Wissen als auch Sinn- und Handlungszusammenhänge aneignen und aktives und selbstbestimmtes Handeln in alltäglichen Lebenssituationen erfahren. Es können größere Projekte daraus entstehen - jedoch das Interesse der Kinder entscheidet über die Inhalte, Entwicklung und Dauer.

Die Aufgabe unserer pädagogischen Fachkräfte sind:
- Situationen analysieren, Schlüsselsituationen auswählen und mit Kindern besprechen
- Ziele entwickeln, überlegen was können Kinder dabei lernen und selbst dazu beitragen
- mögliche Tätigkeiten, Anregungen, Erfahrungsfelder analysieren
- Kinder begleiten, unterstützen, aktiv werden lassen
- Dokumentation in Schrift und Bild.

Beobachtung und Dokumentation:
Alle Pädagogen beobachten jedes Mädchen und jeden Jungen. Darunter gibt es einerseits die alltäglichen Beobachtungen – das Erleben im Alltag – und andererseits die ganz spezifischen Beobachtungen – das direkte Beobachten eines einzelnen Kindes in einer bestimmten Situation. Anhand unserer Beobachtungen führen wir jährlich ein Entwicklungsgespräch mit den Erziehungsberechtigten durch. Dieses beinhaltet sowohl den aktuellen Entwicklungstand des Kindes als auch die vergangenen Entwicklungsschritte. Hier ist uns eine offene und vertrauensvolle Elternpartnerschaft sehr wichtig. Alle Elterngespräche werden protokolliert. Gleichfalls dokumentieren wir die anfängliche Eingewöhnung sowie vier direkte Beobachtungen für jedes Kind im Portfolio.
Unsere Kinderräte und Kinderkonferenzen werden ebenfalls schriftlich und für die Kinder symbolisch dokumentiert.

Unsere teiloffene Arbeit:
Seit ca. 10 Jahren arbeiten wir in einem teiloffenen Konzept. Jedes Kind hat einen Bezugserzieher und ist im Gruppenverband des Bereiches integriert. Die pädagogischen Angebote und Projekte finden je nach Etage und Alter der Kinder, teilweise in den Bereichen und teilweise für die gesamte Etage statt. Die Kinder haben verschiedene Möglichkeiten nach ihren Interessen und Fähigkeiten Angebote zu nutzen, Projekte mitzugestalten und ihren Interessen nachzugehen. Die Jungen und Mädchen können in allen Räumen der Etage spielen (Ausnahme – Nestgruppen Erdgeschoss). Sofern eine oder mehrere pädagogische Kräfte im Garten sind, haben die Kinder die Möglichkeit (außer Kleinkinder im Erdgeschoss) selbst zu entscheiden, ob sie im Haus oder im Garten spielen. Somit wird die Entscheidungsfähigkeit, Selbständigkeit und Selbsttätigkeit der Kinder gefördert. Sie finden sich schnell im ganzen Haus zurecht und lernen zahlreiche Spiel- und Lernmöglichkeiten kennen. Ihr Sozialverhalten wird gefördert, da sie mit vielen anderen Kindern und Erwachsenen in Kontakt kommen und Freundschaften schließen.

Räume und Freiflächen:
Räume haben einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern.
Was ermöglichen die Räume unserer Kita:
- sie bieten den Kindern Sicherheit und Geborgenheit
- sie regen zum Lernen und Erkunden an
- sie bieten den Kindern genügend Platz zum Bewegen, Spielen, Toben
- die Kinder finden Ruhe- und Entspannungsmöglichkeiten als auch einen sicheren Platz zum Beobachten.

Alle Räume ermöglichen es sowohl gruppenintern als auch gruppenübergreifend zu spielen, zu lernen und zu forschen. Ebenerdig sind zwei Gruppenbereiche speziell auf die Wünsche von unseren Nestgruppen ausgerichtet. Kinder lernen durch Bewegung. Entsprechend dessen haben unsere Kleinsten in ihren Räumen viel Platz zum Bewegen und zum Spiel. In allen Räumen finden wir altersgerechtes Spielzeug. Hier gilt für uns: Weniger ist mehr. Wir wollen unsere Kinder nicht durch ein Überangebot verunsichern, sondern zielgerichtet Spiel- und Lernmaterialien einsetzen.
Ebenfalls befindet sich im Erdgeschoss unsere hauseigene Sauna. Diese kann von Kindern ab dem dritten Lebensjahr genutzt werden und hilft das Immunsystem zu stärken. Im I Obergeschoss befinden sich zwei Bereiche für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr - mit verschiedenen Alltagsmaterialien für Rollenspiele, ein Bau- und Bewegungsraum sowie ein Kreativraum.
Im II Obergeschoss befinden sich die Räume unserer älteren Kinder. Diese werden im gesamten Tagesablauf genutzt. Hierzu gehören ein Musikraum, eine Bibliothek, Bereiche zum Forschen und Experimentieren, das Kinderbistro, ein Bewegungs- und Theaterraum sowie Bereiche mit unterschiedlichen Spiel- und Kreativmaterialien.
Auf dem großen Freigelände befinden sich Spielgeräte und Sandkästen für Groß und Klein. Mit vielen Bäumen, Wiesen, Kletter- und Rutschmöglichkeiten gibt es viel Platz für unsere Mädchen und Jungen ihren Bewegungsdrang nachzugehen oder sich zurückzuziehen.

Allgemeiner Tagesablauf:
- ab 6.00 bis 8.00 Uhr Frühdienst
- ab 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr Frühstück und Freispiel in den Etagen
- ab 9.00 Uhr offene Arbeit – Freispiel draußen und drinnen, pädagogisch interessenorientierte Angebote, Tageskreise …
- ab 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr Mittagessen, je nach Alter
- ab 12.00 Ruhezeit ( nach Alter und Bedürfnis der Kinder gibt es Langschläfer, Kurzschläfer und Wachkinder)
- ab 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr Vesper
- ab 15.00 Uhr Freispiel draußen und drinnen
- ab 16.00 Uhr Spätdienst – 19.00 Uhr Schließung der Kita.

Beteiligung von Eltern:
Zum Wohl der Kinder und zur Sicherung der Kontinuität der Erziehungsprozesse ist es wichtig, dass Eltern und Fachkräfte vertrauensvoll zusammenarbeiten. Elternbeteiligung, in den verschiedensten Formen, trägt zur Schaffung einer offenen, vertrauensvollen Atmosphäre bei, damit Kinder sich Wohl und geborgen fühlen.
Der Kita Ausschuss bildet das oberste Gremium der Kita in der gewählte Elternvertreter, Träger und Fachkräfte gemeinsam wichtige Entscheidungen zur Arbeit in der Kita beraten und beschließen.
Um einen reibungslosen und guten organisatorischen Ablauf zu gewährleisten, sind der regelmäßige Austausch und ein Zusammenwirken aller Beteiligten wichtig.

Gremien zur Mitwirkung, zum Austausch und für Informationen sind:
- der Kita Ausschuss und Förderverein
- Elternabende
- Entwicklungsgespräche
- Eltern- Kind Nachmittage / Feste und Feiern
- Arbeitseinsätze und Materialbeschaffung
- Elternkaffee, gemeinsame Ausflüge …
- Aushänge in den Schaukästen
- die Küchenkommission
- Tür-/Angelgespräche (Kurzinformationen)

Ausführliche Informationen zu unserem Haus, zur fachlichen Arbeit, zur Beteiligung und den Rechten von Kindern, sowie sonstige Informationen zur Kita finden Sie in unserer Kita Konzeption und in der Kita Verfassung. Erfragen Sie diese in unserem Haus und im Jugendamt. Die Hausordnung der Kita ist Bestandteil der Konzeption und Voraussetzung für eine gelingende Zusammenarbeit von Eltern und Fachkräften.
Wir freuen uns auf Ihre Kinder und wünschen uns, ein gemeinsames frohes Miteinander zum Wohle aller Mädchen und Jungen in der Kita Storchennest.

Die Mitarbeiter/-innen der Kita Storchennest

Potsdam 23.10.2017